4

.

April

2020

Musikalische Andacht zum Palmsonntag 2020 mit Sabine Lindner

Jeremias

1

.

February

2020

Erfurt - Wien - Berlin - Würzburg - Wien - Erfurt ... Br. Damian unterwegs

Wo ist eigentlich Bruder Damian?

Damit Sie sich das nicht mehr fragen müssen, möchte ich Ihnen eine Antwort geben.

Im Februar war ich mehr unterwegs als in Erfurt selbst.

So mancher hat mich "vermisst". Der Februar ist ein Tagungsmonat an den Universitäten. Wissenschaftler*innen strömen aus, hören und halten Vorträge auf der ganzen Welt. Schön war für mich, dass ich während meiner Arbeits- und Studienreisen immer bei und mit meinen Mitbrüdern in Berlin, Würzburg und Wien leben konnte.

Gemeinsam mit meinen Forscherkolleg*innen Robert Langnickel und Dagmar Ambass aus Zürich habe ich auf der 25. GAIMH-Tagung in Wien einen Vortrag zum Thema "Die Bedeutung der Vater- bzw. Mutterfunktion und kulturbedingter Rollenbilder für die kindliche Entwicklung. Psychoanalytische und heilpädagogische Lesarten" gehalten. Kein leichtes Thema, das aber über 60 Personen in unser Seminar gelockt hat. Der Leipziger Psychiatrieprofessor Kai von Klitzing hat im großen Plenum den Vortrag der drei Psychoanalytiker als ein "großes Vergnügen" bezeichnet.

Die GAIMH ist ein Zusammenschluss deutschsprachiger Akteur*innen, die sich für die seelische Gesundheit von Kindern und Säuglingen einsetzen und deren Mitglied ich bin. Der Dachverband auf internationaler Ebene ist die WAIMH - World Association of Infant Mental Health, die dieses Jahr in Brisbane (Australien) tagt. Aber keine Sorge, da fliege ich dieses Jahr nicht hin.

In Wien war ich zum ersten Mal und ein Stück Sachertorte und ein Besuch im Freud-Museum waren auch drin.

Zurück aus Wien ging es gleich eine Woche an die Internationale Psychoanalytische Universität Berlin, an der ich einen Master in Psychologie studiere. In Berlin lebe ich in unserem Kloster in dem jetzt auch Bruder Matthias lebt und arbeitet.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Würzburg, wo ich mit Bruder Michael und Bruder Philipp in einer Junioratsausbildungsgruppe bei Bruder Dominik bin, und nach ein paar Tagen in Erfurt, ging es wieder nach Wien.

Nach einem Frühstück mit meiner Professorin Susanne, meinem Kollegen Cedric und Tatjana bei uns im Kloster, sind wir gestärkt aufgebrochen und hatten dort Vorträge zum Thema Inklusion von Menschen die anders leben und lieben, Multiprofessionalität, Lehrerausbildung sowie Theologie der Befreiung zu halten. Ein voller Erfolg war die Internationale Inklusionsforscher*innen-Tagung an der Universität Wien! Die Inklusionstagung in Wien trägt den Titel „Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten“.

Als (Wander-)Mönch erlebe ich mich häufig als ein "Grenzgänger", der zwischen den Welten und an den Grenzen unterwegs ist, an den eigenen wie an den fremden. Ich muss Ihnen sagen, dort fühle ich mich wohl. Dorthin zu gehen, zu den Ausgegrenzten dieser Welt, das ist Auftrag der Kirche Jesu Christi. Mit diesen Erfahrungen bin ich in Wien Aschermittwoch in die Fastenzeit gestartet.

Die behinderte Wissenschaftlerin Nancy Eiesland schreibt in ihrem Buch "Der behinderte Gott", dass "[m]it dem Aufkommen der afroamerikanischen, feministischen, lesbisch-schwulen und lateinamerikanischen Befreiungstheologien in der jüngsten Geschichte unterschiedliche Vorstellungen von Gott starkzugenommen haben. […] [hierbei] handelt es sich“, so Nancy Eiesland weiter, „um die körperliche Darstellung der Auferstehung Gottes“ (2018, S. 133). Liebe Schwestern, liebe Brüder, gehen wir gemeinsam auf diese Auferstehung weiter zu, auf sein Reich mitten unter uns!

Nun bin ich wieder froh mit und bei Ihnen in Erfurt zu sein.

Meine wissenschaftliche Tätigkeit und mein Studium, sowie meine Ordensausbildung halten mich - im wahrsten Sinne des Wortes - in Bewegung.

Meine Erfahrungen möchte ich mit Ihnen und Euch teilen, denn unser Kloster in Erfurt und die Reglergemeinde ist der sichere Hafen von dem aus ich gut in die Welt gehen und weiter Augsutiner werden kann.

Bruder Damian OSA

15

.

January

2020

Ist Gott erkennbar? - Argumente für Gott

Ist Gott erkennbar?

Mit diesem anspruchsvollen Thema, auf das jeder Denker irgendwann stoßen wird – es sei denn, er will es partout von vorne herein ausklammern – debütierte der Erfurter IT-Experte, Philosoph und Theologe Jürgen Schleizer im Januar im Regler-Gemeindehaus. Das große Auditorium gab ihm Recht, dass die Gottesfrage bis heute vielen unter den Nägeln brennt.

Jürgen Schleizer war in der Welt der Bits und Bytes zu Hause. Als IT-Experte und Schulungsleiter versuchte er, anderen zu erklären, was sie von einem neuen Programm erwarten durften – und was nicht.

Schon immer war Schleizer nicht nur naturwissenschaftlich fit, sondern gleichzeitig leidenschaftlicher Philosoph und Theologe: „Der real existierende Sozialismus hat mich dazu gezwungen, alles, was behauptet wird, zu hinterfragen. Ich wollte verstehen und den Dingen auf den Grund gehen, um mir selbst eine Meinung bilden zu können. Früher oder später muss man sich dann auch der Gottesfrage stellen – in intellektueller Redlichkeit!“

Argumente für Gott wurden zu allen Zeiten gesucht und in „Gottesbeweisen“ zusammengestellt. Dass der letzte Beweis freilich nicht erbracht werden kann, sondern eigene Erfahrungen für die Wahrheitsfindung unabdingbar sind, wurde auch an diesem Abend klar.

Schleizer konnte seinen Zuhörern aber klar machen: Auch die Physik und andere Naturwissenschaften sind auf Hypothesen angewiesen, deren Richtigkeit noch lange nicht bewiesen ist.  



Jeremias

12

.

January

2020

Kirche kritisch im Blick

Vielfalt leben trotz/gegen/mit katholischer Sexualmoral


Neben Janosch Roggel und Petra Dankova war auch Br. Damian Link OSA zu Gast bei einem Podium zur katholischen Sexualmoral in der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg. Nach dem KHG-Gottesdienst am Sonntag Abend folgten etwa 50 Hörer*innen dem Podiumsgespräch und bereicherten die Diskussion mit kritischen Fragen, eigenen Erfahrungen und Überlegungen. Die Moderatorinnen führten anhand der Themen "Homosexualität" und "Gender" durch den Abend. Der Diskussionsabend fand gegen 22.00 Uhr seinen Abschluss.


Bruder Damian OSA

7

.

January

2020

Mit den Sternsingern in der Thüringer Staatskanzlei und den Ministerien

Sternsingeraktion des Päpstlichen Kindermissionswerkes und des BDKJ

MP Bodo Ramelow begrüßt die Könige aus Thüringen - äh: aus dem Morgenland!

Gut 100 Kinder besuchten zum neuen Jahr die Thüringer Staatskanzlei, wo sie von Ministerpräsident Bodo Ramelow herzlich begrüßt wurden. Der Landesvater würdigte das große Ebgagement der Kinder für Frieden und Projekte im Beispielland Libanon. Mehr dazu auf der Homepage der Sternsinger: https://www.sternsinger.de/

Bruder Jeremias war als BDKJ-Präses im Hintergrund mit dabei. Franziskaner-Bruder Johannes vom Hülfensberg begleitete eine Gruppe aus dem Eichsfeld. Hier ein paar Eindrücke in Fotos.

Anschließend gab es im Barocksaal süße Leckereien und Getränke für die Kinder und ihre Begleiter.
Innungsmeister Lobenstein hatte sogar eine Dreikönigstorte gebacken - die schnell gegessen war.

Nach dem Termin in der Staatskanzlei ging es noch mit je einer Gruppe von Sternsingern zum Landtag und den Ministerien: u.a. zum Ministerium für Migration, Justiz, und Verbraucherschutz, wo Staatssekretär Sebastian von Ammon die Kinder begrüßte.

Im Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz begrüßten
Staatssekretär von Ammon und seine Mitarbeiter die Kinder.

Jeremias